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Marcus Stiglegger (Hrsg.)
Kino der Extreme

FILMGESCHICHTE 18 / 2003:

17 Autorinnen und Autoren, darunter viele Mainzer Filmwissenschaftler Anfang 30, erforschen Grenzbereiche der Mediengesellschaft. Es geht um Leben und Tod, den Lolita-Komplex, Selbstmord, Sadomasochismus, sich konsumierende Körper, Prostitution, Schrecken und Gewalt, das Snuff-Phänomen, Krieg, Terrorismus, Serial Killer-Filme und Paranoia-Thriller.

B. Traber in Splatting Image / September 2002:

Das thematische Spektrum der Texte ist (...) so breit wie die einzelnen Approaches: Manche (...) legen nur Tangenten an einen enormen Korpus (...), andere (...) sezieren sehr gezielt einen Zeit- oder Stoffabschnitt moderner Filmgeschichte, und wieder andere konzentrieren sich in faszinierender Tiefgründigkeit auf Einzelbeispiele.

Thomas Groh in F.L.M. 02 / 2002:

(Stiglegger stellt) nicht mehr die gesellschaftlichen Diskurse, wie sie sich daraufhin im Film 'spiegeln', in den Vordergrund, sondern greift gezielt cineastische Sujets heraus, um deren analytisches Potenzial zum Verständnis der Gesellschaft in Form einer Kulturanthropologie darzustellen. Dabei fokussiert Stiglegger (...) die 'extremen' Motive und Motivgeschichten des Films und stellt in 17 Aufsätzen und Essays verschiedener Dichte Themen wie Suizid, Prostitution, Snuff, Gewalt, Pädophilie oder den Widerstreit zwischen Realität und Simulation dar. (...) Für die Auseinandersetzung mit den jeweiligen Diskursen bieten die Texte ein hervorragendes Fundament und für eine 'verstehende Soziologie' des Films, wie (Siegfried) Kracauer sie mitbegründet hat, eine adäquate zeitgenössische Fortschreibung.

RAY. Das Kinomagazin / November 2002:

Die "Cultural Studies" dienen Herausgeber Marcus Stiglegger und 15 AutorInnen als Basis, die Darstellung von Praxen der Gewalt/Sexualität/Macht im Film zu untersuchen. (...) Stiglegger will ein erweitertes Bewusstsein schaffen und fordert: "Open your eyes!" (...)

 

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