Hans-Christian Maner
Dr. phil., Jahrgang 1963. Studium der Osteuropäischen Geschichte, Mittleren und Neueren Geschichte, Religionswissenschaften/Ev. Theologie, Politikwissenschaften in Tübingen und Mainz. Promotion 1996 in Mainz zu "Parlamentarismus in Rumänien (1930 - 1940). Demokratie im autoritären Umfeld" (Verlag R. Oldenbourg, München 1997). Förderpreis der Südosteuropa-Gesellschaft 1997. 1998-2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) in Leipzig. Seit 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; zugleich Lehrtätigkeiten an den Universitäten Leipzig und Mainz.
Vielfältige editorische und Publikationstätigkeit: Religion im Nationalstaat in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen (1918-1939). Polen-Tschechoslowakei-Ungarn-Rumänien. Hrsg., gemeinsam mit Martin Schulze Wessel. Stuttgart 2002; Mitherausgabe und Redaktion der "Jahrbücher für Geschichte und Kultur Südosteuropas" Bd. 1 (1999) ff.; zahlreiche Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden zu Themen aus dem 19. und 20. Jahrhundert in Ostmittel- und Südosteuropa.
Neben der Geschichte Rumäniens des 19. und 20. Jahrhunderts gilt sein besonderes Interesse vergleichenden ostmitteleuropäischen und südosteuropäischen Themen des 19. und 20. Jahrhunderts.