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Petra Mioc
Das junge französische Kino

Film. Die Schweizer Kinozeitschrift 11 / 2000:

Das Buch bietet einen ausgezeichneten Überblick über das bewegte Filmschaffen Frankreichs in den Neunzigerjahren. Petra Mioc konzentriert sich auf einige systematische Aspekte: den Mythos Paris, das Bild Frankreichs jenseits von Paris, das Genre der Komödie sowie die exemplarische Darstellung der beiden Schauspielerinnen Valéria Bruni-Tedeschi und Elodie Bouchez. Die eigentliche Perle bildet jedoch das Kapitel über französische Regisseure arabischer Abstammung.

film-dienst 16 / 2000:

In ihrer gut lesbaren Studie (...) ruft (die Autorin) mit rund 30 detaillierten Einzelfilm-Beobachtungen ein vitales und lebendiges Jahrzehnt französischen Kinos ins Gedächtnis zurück. Dabei spannt sie den Bogen von den Anfängen des "jeune cinéma" (...) über inhaltliche Akzente wie die Neuentdeckung der Provinz (...) oder die Entmythologisierung von Paris (...) bis zu Regisseuren arabischer Abstammung (...). Ein Exkurs zur Debatte des "jeune cinéma" innerhalb der französischen Filmkritik führt Ertrag und Grenzen begrifflicher Anstrengung vor Augen, deren akademische Spielart in der vorliegenden Arbeit wohltuend dosiert ist, weshalb sich der 14. Band der von Thomas Koebner herausgegebenen "Filmstudien" als ebenso spannender wie fundierter Überblick über ein außerordentlich produktives Kapitel der jüngsten Filmgeschichte empfiehlt.

MEDIENwissenschaft 1 / 2001:

Ohne ideologischen oder medienphilosophischen Aufputz gibt die Verfasserin eine höchst lesbare und informative Übersicht über das junge französische Kino, die bisher in unserer Sprache gefehlt hat. (...) Das ebenso lesbar geschriebene wie nützliche Buch von Petra Mioc gehört in die Bibliothek jedes Kinogängers, der mehr wissen will über das nach wie vor interessanteste Filmland in Europa.

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