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Anno Mungen
"BilderMusik"
Panoramen, Tableaux vivants und Lichtbilder als multimediale Darstellungsformen in Theater- und Musikaufführungen vom 19. bis zum 20. Jahrhundert

Niksa Gligo in "Music in Art" XXXII / 1-2 (2007), S. 225 f.:

Diese hervorragende Studie befasst sich mit den wenig bekannten künstlerischen Präsentationsarten, in denen Musik verschiedene Rollen spielte, mit der groben "Abgrenzung des Bearbeitungszeitraums [...] zwischen dem Panorama um 1800 und dem Film um 1900" (...). Die scharfsinnigen Beobachtungen von Mungen, seine gründliche Lesung und die phantasievolle Interpretation von Quellen verpflichten jede künftige Annäherung zu diesem attraktiven und bisher wenig erforschtem Gebiet, das notwendigerweise interdisziplinär sein muss.

Camilla Bork in "Die Musikforschung" 60 (2007), Heft 4, S. 417 f.:

Mungens Untersuchung vereint eine Fülle interessanter Thesen und ist durch die methodisch breit gefächerte Herangehensweise an das Thema nicht nur für die Filmmusikforschung ein Gewinn, sondern bietet auch all denjenigen Lesern eine sehr anregende Lektüre, die sich für Fragen der Musikwahrnehmung, für eine Kulturgeschichte des Hörens, für ein kulturwissenschaftlich ausgerichtetes Nachdenken über Musik und für Beziehungen zwischen Musik und bildender Kunst interessieren. Insgesamt ist dieser Publikation eine möglichst große Leserschaft zu wünschen!

Wolfgang Hochbruck bei "Theaterforschung.de":
(Hier die ganze Rezension:
http://www.theaterforschung.de/rezension.php4?ID=223)

Diese verdienstvolle Arbeit ist so randvoll mit schon wegen ihrer interdisziplinären Perspektivierung faszinierenden Beobachtungen zu den drei großen Rahmenfeldern der musikwissenschaftlichen Analyse – Panoramen, Tableaux vivants und Lichtbilder – dass sich jede Seite der Lektüre auch für Theaterwissenschaftler, Philologen, Cultural Studies- und Medienwissenschaftler unbedingt lohnt. Hinzu kommt, dass sie auch noch spannend zu lesen ist, und die umfangreiche Dokumentation einschließlich zahlreicher Abbildungen und Faksimiles; das Ganze noch dazu zu einem sehr vertretbaren Preis ansprechend gemacht: Ein Autor wie Verlag außerordentlich gut gelungenes Wissenschaftswerk.

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