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Gérard Naziri
Paranoia im amerikanischen Kino.
Die 70er Jahre und die Folgen

Frank Arnold in Filmbulletin 1.04:

Die Untersuchungen der einzelnen Filme sind (...) erfreulich filmbezogen - sie arbeiten die spezifischen Charakteristika der Filme heraus, indem sie signifikante Details in den Vordergrund rücken - statt mit einem vorgegebenen Schema von außen an sie heranzugehen (...). Insgesamt ist dieses Buch somit eine höchst gewinnbringende Lektüre, die sich ideal mit dem (Wieder-)Sehen der Filme kombinieren lässt.

B. Traber in Splatting Image, März 2004:

Sehr intendiert zugänglich - stellenweise fast feuilletonistisch - liest sich (...) Gérard Naziris interessante Dissertation (...). Naziri versteht die Paranoia klassisch als erlebte Realität der Verschwörung und Beobachtung und untersucht anhand eines eng umrissenen Korpus präzise und detailliert die Inszenierung von Bedrohung, die Konstruktion von Para-Realitäten und die Mechanismen der damit verbundenen "unzuverlässigen" Narration der Einzelbeispiele, reflektiert auf überzeugende Art (...) den zeitgenössischen politischen Kontext anhand von Nuancen in der Figurenzeichnung. Jedes Kapitel ist eine runde Analyse (...).

Jörg Helbig in IASLonline vom 4. März 2004:
(Die ganze Rezension unter: http://iasl.uni-muenchen.de/rezensio/liste/Helbig3897690877_836.html)

Naziri nutzt den ihm zur Verfügung stehenden Raum für tiefgehende Einblicke in die Funktionalität der filmischen Gestaltung. Seine teilweise minutiösen Erörterungen einzelner Szenen oder Einstellungen sind von fundiertem technischem Verständnis getragen und bereiten ausgesprochenes Lesevergnügen. (...) Die vorliegende Studie bietet überaus anregende, stellenweise brillante Analysen von sechs typologisch verwandten Filmen und ist für jeden an Filmanalyse und am Thema des Verschwörungsthrillers interessierten Leser empfehlenswert.

Filmgeschichte 19 / September 2004:

Der Autor untersucht politische Bezüge, Authentizität, Atmosphäre, Personal und narrative Strategien.

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