Serban Papacostea
Prof. Dr., Jahrgang 1928. Absolvent der Fakultät für Geschichte und Geographie in Bukarest 1949. Seit 1957 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geschichtsinstitut der Rumänischen Akademie (ehemaliges Geschichtsinstitut "Nicolae Iorga"). Doktor der Geschichte 1968 mit der Arbeit "Die Walachei unter österreichischer Herrschaft (1718 - 1739)". Auszeichnung mit dem Preis der Rumänischen Akademie 1971. Von 1970 - 1980 Leiter der Abteilung für Universalgeschichte am Geschichtsinstitut. Seit 1990 Direktor des Geschichtsinstituts "Nicolae Iorga" sowie korrespondierendes Mitglied der Rumänischen Akademie. Herausgeber der Zeitschrift "Revista istorica" (Bukarest) sowie Mitherausgeber der Zeitschrift "Il Mar Nero" (Rom).
Seine wichtigsten Forschungsgebiete, verbunden mit zahlreichen Veröffentlichungen, sind folgende: Die Reformen der Phanarioten; das Regime der österreichischen Herrscher in der Walachei; die Begründung der rumänischen Fürstentümer, der späte Kreuzzug und die Welt der Rumänen; die Geschichte des Schwarzen Meeres im Mittelalter unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Venezianer und Genuesen in der Schwarzmeer-Region. Zu seinen letzten Veröffentlichungen zählen: "Between the Crusades and the Mongol Empire" (1998), "Evul Mediu românesc" (Das rumänische Mittelalter) (2001); "Welthandel und Weltpolitik im Spätmittelalter" (2001) sowie Mitarbeit an mehreren Darstellungen zur Geschichte Rumäniens (1998, 2002).