Domstadtkrimi

"Kölner Blues" - Werner Geismars dritter Roman um den Anwalt Bruno Böllmann


Nach seinen Domstadtkrimis "Kölner Samba" und "Kölner Requiem" erzählt der Kölner Autor Werner Geismar in seinem dritten Bruno Böllmann Roman "Kölner Blues" einen Wirtschaftskrimi um die illegale Entsorgung hochkontaminierten Transformatorenöls. Und die bekannten Protagonisten aus "Kölner Samba" sind alle wieder mit dabei. Pepe Rogalzky, Leiter der Kölner Mordkommission und Freund des Anwalts Bruno Böllmann seit ihren gemeinsamen Kindertagen in der katholischen Grundschule Köln-Weidenpesch, der seit neuestem auf Freierfsfüßen wandert, sich regelmäßig rasiert und einen ausgeschlafenen Eindruck macht. Gerda Eckes-Schwöppe, Brunos Partnerin in der gemeinsamen Anwaltspraxis und seine Lebensgefährtin, die sich neu orientiert und ihm Bett und Anwaltssozietät aufkündigt. Brunos Nachbarinnen im Kölner Drosselweg hinter der Rennbahn, die durchgeknallte Lehrerin, die nachts auf der Dachterrasse neben Brunos Terrasse mit einem großen Holzkreuz auf der Schulter für die Fronleichnamsprozession in Salamabca übt, die alte, schwerhörige Frau Manderscheidt, die manchmal ihren Staubsauger voller Wut die Treppe herunterwirft, Jules, der Schnorrerkönig aus dem Nippeser Bermuda-Dreieck, und Oberstaatsanwalt Pietsch, der eine panische Furcht vor Brunos alten Amischlitten, einem neongrünen Ford Mustang und einem schwarzen Pontiac Firebird, entwickelt.

Ein ehemaliger Klient, der Industrielle Günter Versteegen, beichtet Bruno, dass er erpresst wird, aber um Komplikationen beim kurz bevorstehenden Verkauf seiner Transformatorenfabrik aus dem Weg zu gehen, will er die geforderte Geldsumme bezahlen. Er bittet Bruno, die Geldübergabe zu arrangieren. Als sich Versteegen ins Ausland absetzt, ahnt Bruno Böllmann, dass mehr dahintersteckt, und gerät bald in den lebensbedrohenden Sog der vergangenen und immer noch andauernden Machenschaften einer skrupellosen Entsorgungsmafia, deren Drahtzieher sich hinter einem schier unentwirrbaren Geflecht von Leiharbeitsfirmen, Speditionen und Subunternehmern tarnen. Als Bruno Böllmann dann Kontakt zu den Opfern der Machenschaften - entstellten, von unheilbaren Krankheiten zerfressenen ehemaligen Leiharbeitern - knüpft, verschwimmen die Grenzen von Recht und Gerechtigkeit, Schuld und Sühne, Moral und Gewinnstreben.

Bruno Böllmann folgt den Spuren der Entsorgungsmafia und deren entstellten Opfern quer durch Köln, nach Königswinter und Bad Honnef bis zum großen Showdown auf den Höhen des Aggertals bei Overath.

Ein Krimi voll greller Dissonanzen, schräger Typen und einer Handlung, die mitreißt wie die Synkopen eines Blues‘, getragen von einer musikalischen Sprache und einer tiefen melancholischen Skepsis an den Wertmaßstäben einer globalisierten Industriegesellschaft.

Das Buch:
Werner Geismar
Kölner Blues. Kriminalroman.
Gardez! Verlag und JUHR Verlag
Ca. 240 Seiten Broschur, 9,90 Euro
ISBN: 978-3-89796-236-1

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