Blut statt Kamelle

Mord und Totschlag zur fünften Jahreszeit: Werner Geismars schwarzhumoriger Kriminalroman "Kölner Samba" entwickelt einen Sog, dem man sich ebenso schwer entziehen kann wie dem Karneval selbst.


Köln/Bergisches Land. Bunt verkleidet einfach fröhlich in die Massen eintauchen – und ein paar Kölsch und mehrere Kurze schon intus haben. Wie eine Billardkugel mal hier und mal da anstoßen, mitschwimmen im Meer aus Musik und Masken, Lachen und Gesang – so ist Karneval. Findet Bruno Böllmann auch. Und tigert am Karnevalssonntag ausgelassen durch die Massen. Bis ihm eine Frauenleiche vor die Füße fällt und kurz darauf eine seltsame Tüte an seiner Clownshose baumelt. Inhalt: Ein Huhn, dessen abgerissener Kopf an die Federn getackert ist. Kurz darauf stirbt seine Katze und für Bruno Böllmann beginnen drei Tage, die er sein Lebtag nicht vergessen wird. Denn so lange wird es dauern, bis der Anwalt, auf eigene Faust ermittelnd, des Rätsels Lösung gefunden hat. Drei Tage, in denen er in die Abgründe brasilianischer Voodookulte blicken, beim Kampf gegen ein Drogenkartell sein Leben riskieren, zugleich einigen Unschuldigen helfen und einem ewig müden Kommissar mehrmals in den Allerwertesten treten wird. Und in denen er natürlich nie vergisst, warum er eigentlich unterwegs war – schließlich muss auch noch Karneval gefeiert werden.

Jeder Satz geschliffen, jeder Dialog gepfeffert, jede Figur genau skizziert: Werner Geismar ist seine langjährige Erfahrung als Autor und Lektor anzumerken. Nach zahlreichen Veröffentlichungen, darunter auch zwei Mallorca-Krimis, sowie seiner jahrelangen Mitarbeit in einem großen deutschen Verlagshaus, legt der in Remagen lebende Schriftsteller nun im JUHR Verlag und Gardez! Verlag einen atemlosen Kriminalroman vor: Er inszeniert den Kölner Karneval als das, was er ist – ein bunter, schillernder Rausch, in dem es für ein paar Tage im ausklingenden Winter keine Pause gibt. Staubtrocken die Dialoge zwischen Anwalt Böllmann und dem schläfrigen Kommissar Rogalsky, skurril die Auftritte von Böllmanns Karneval hassender Lebensabschnittspartnerin Gerda und bitterböse die Machenschaften der skrupellosen brasilianischen Gangster. Von Beginn an zieht Geismar den Leser mitten hinein in den Kölner Karneval, nimmt ihn mit auf die Straße, in die Kneipe, auf die Privatpartys und in die Hinterhöfe und entlässt ihn erst auf der letzten Seite: Wenn der graue Aschermittwoch alles wie einen seltsam-schillernden Traum erscheinen lässt.

Wie alle Romane in der Verlagsallianz Juhr/Gardez erscheint auch "Kölner Samba" mit einem exklusiven Online-Bonusmaterial: Die zwanzigseitige Leseprobe "Kölner Requiem", ebenfalls mit Bruno Böllmann als Hauptfigur, ist auf www.juhrverlag.de und www.gardez.de kostenlos zum Download erhältlich (Die Leseprobe bei Gardez! gibt's hier).
Das Erscheinen von "Kölner Requiem" ist für das Frühjahr 2011 geplant, "Kölner Samba" ist bereits seit dem 11.11.2010 im Handel erhältlich.


Das Buch:
Werner Geismar
Kölner Samba. Kriminalroman
JUHR Verlag und Gardez! Verlag
232 Seiten Broschur, 9,90 Euro
ISBN: 978-3-89796-218-7

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Gardez! Verlag Michael Itschert
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