Der Frühlingsduft ist trügerisch

Martin Kuchejda, Leiter des Gummersbacher Kultur- und Kunstzentrums Bruno-Goller-Haus, legt seinen zweiten oberbergischen Kriminalroman vor


Kennen Sie noch Michael Kleinewetter? Als Leser bergischer Kriminalromane ist er Ihnen vielleicht schon einmal über den Weg gelaufen: Vor rund fünf Jahren mordete sich der Psychopath durch den halben Oberbergischen Kreis und hätte beinahe auch den ermittelnden Gummersbacher Kommissar Schneider umgebracht, doch er verschonte ihn – ehe Schriftsteller und Dramaturg Martin Kuchejda den Mörder am Ende seines Romanes Herbstwind verschwinden ließ.

Nun sind alle wieder da: Autor Kuchejda, Kommissar Schneider und auch Psychopath Kleinewetter. Denn die Geschichte geht weiter: Am 1. April erscheint "Frühlingsduft", der erste Oberberg-Krimi der erfolgreichen Verlags-Allianz JUHR Verlag und Gardez! Verlag. Und zugleich Martin Kuchejdas zweites Werk.

"Ich lernte Martin Kuchejda über eine Verlagslesung kennen. Er drückte mir Herbstwind in die Hand, ich las es und war begeistert. Schnell war klar: Die Geschichte muss weitererzählt werden", berichtet Verleger Daniel Juhr. In der Tat hatte auch Kuchejda von Beginn an mehrere Romane im Kopf, die sich um den Gummersbacher Kommissar Schneider drehen sollen.

Der neue Band setzt unmittelbar nach Ende des ersten Falles an: Kommissar Schneider hat mit dem Trauma der Entführung durch den Massenmörder Michael Kleinewetter zu kämpfen. Der hat sich nicht nur in Schneiders Kopf eingenistet – er schickt auch regelmäßig Botschaften. Lange war der Ermittler außer Gefecht, nun aber will er mit Macht zurück in den Job. Und stürzt sich sogleich auf das Archiv der ungeklärten Fälle: Den Tod eines Gummersbacher Unternehmers etwa. Oder eine seltsame Diebstahlserie in einer Bank. Dann meldet sich jemand, dem ein wertvolles Ei entwendet wurde. Doch nichts klärt sich auf. Erst als in Engelskirchen eine herrenlose Maschinenpistole auf fahrende Autos ballert, spitzt sich die Situation zu. Und irgendwie ahnt Schneider, dass es mehr Zusammenhänge zwischen diesen Fällen gibt, als er anfangs dachte …

Es sind die verschrobenen Figuren, der trockene Humor, die schrägen Einfälle, die den großen Reiz von Martins Kuchejdas fast satirischem Kriminalroman ausmachen. Die Liebe zu seinen Figuren merkt man ihm auf jeder Seite an, denn er behandelt sie wie gute Freunde: Man hält immer zu ihnen, aber manchmal kann man sie einfach nicht allzu ernst nehmen. Kuchejda legt gekonnt falsche Fährten, führt in die Irre und fesselt so auf den gesamten 160 Seiten. Nicht nur wegen der zahlreichen Bezüge zu Film und Kino fühlt man sich immer wieder an die Werke der Coen-Brüder erinnert. An Fargo etwa. Oder No country für old men. Nichts ist, wie es scheint. Und schon das Cover von Martin Kuchejdas Roman verrät, dass der Frühlingsduft auf dem Land ein trügerischer ist …

Das Buch:
Martin Kuchejda
Frühlingsduft. Kriminalroman aus dem Oberbergischen.
JUHR Verlag und Gardez! Verlag
160 Seiten Broschur, 9,90 Euro
ISBN: 978-3-89796-227-9

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Weitere Infos:
Gardez! Verlag Michael Itschert
Richthofenstraße 14
D-42899 Remscheid
Tel.: 0 21 91 / 46 12 611
Fax: 0 21 91 / 46 12 209
E-Mail: info@gardez.de

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