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Herbert Voßen
Die aussichtslose Immobiliarvollstreckung

Deutsche Gerichtsvollzieher-Zeitung 2 / 2000:

Der Verfasser untersucht in seiner (...) Arbeit die Frage, ob ein Zwangsversteigerungsantrag zurückzuweisen oder ein bereits angeordnetes Verfahren aufzuheben ist, wenn der betreibende Gläubiger wegen hoher Vorbelastungen des Grundstücks keine Aussicht hat, am Erlös beteiligt zu werden. Er kommt nach ausführlicher Betrachtung und Erörterung vieler Beispielsfälle in durchaus plausibler Schlussfolgerung zu dem Ergebnis, dass in solchen Fällen das Rechtsschutzbedürfnis für die Anordnung bzw. Durchführung des Verfahrens fehlt (...). Hierbei betrachtet er nicht nur das nach seiner Sichtweise fehlende Rechtsschutzinteresse des Gläubigers und das Schutzbedürfnis des Schuldners, sondern auch das Interesse der Allgemeinheit, die durch die unnütze Inanspruchnahme des Justizapparates betroffen sei.

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