Katharina Görtz
Die Suche nach der Identität
Erinnerung erzählen im Spielfilm

1. Aufl. 2007. 204 S. Zahlreiche Abbildungen.
DIN A5. Broschur
EURO 19,95 (unverbindliche Preisempfehlung)
ISBN 978-3-89796-182-1
Filmstudien. Herausgegeben v. Norbert Grob und
Thomas Koebner
. Band 53


Grundlage für "Die Suche nach der Identität" bildet die Überlegung, dass die Erinnerung untrennbar zum Menschen dazugehört. Ohne die Erinnerung kann der Mensch nicht seiner selbst gewahr werden. Durch das Erinnern und das Reflektieren über sich selbst wird der Mensch sich seiner Identitätskonstitution bewusst und bildet diese weiter in die Zukunft hinein. Er erzählt seine Erinnerungen in Geschichten, um seiner selbst bewusst zu werden.
Die Filme, die behandelt werden - "American Beauty", "Titanic", "Nuts", "Memento", "Der Mann ohne Vergangenheit" u.a. - greifen diese Thematik auf und arbeiten sich an ihr ab. Dabei haben die Filme in ihrer Fiktionalität den entscheidenden Vorteil, sich nicht an den Wirklichkeitsrahmen halten zu müssen. Sie können somit weitergehen und das Wesentliche der Erinnerungsthematik aufgreifen und veranschaulichen.
So liefern sie dem Zuschauer einen beobachtenden Blick von außen auf einen inneren Prozess, den des Erinnerns. Der Zuschauer erhält damit die Möglichkeit, außerhalb seines eigenen engen Raumes, der von der Wirklichkeit eingeengt wird, das Erinnern und die Erinnerung in einer Konzentration zu erfahren, die ihm sonst verwehrt ist.

Zur Autorin

Pressestimmen