Helene Groß
Einwendungen des Drittschuldners

1. Aufl. 1997. 304 S. DIN A5. Broschur
EURO 29,95 (unverbindliche Preisempfehlung).
ISBN 978-3-928624-61-9
Rechtswissenschaft im Gardez!
Hrsg. v. Eberhard Schilken. Band 1

Exklusiv über den Gardez! Verlag erhältlich.


Die vorliegende Darstellung der Einwendungen des Drittschuldners füllt eine Lücke in der neueren vollstreckungsrechtlichen Literatur. Sie verschafft eine Übersicht über die fast unüberschaubare Rechtsprechung zu den Einwendungsmöglichkeiten des Drittschuldners, dessen Interessen durch die Vollstreckung in Geldforderungen notwendig berührt werden. Der Drittschuldner ist durch die Vollstreckung in Geldforderungen einer Reihe von Belastungen ausgesetzt, die im schlimmsten Fall zu seiner doppelten Inanspruchnahme führen können, obwohl er unfreiwillig in den Pfändungsvorgang hineingezogen wird. Die vorliegende Arbeit ordnet die Einwendungsmöglichkeiten des Drittschuldners gegen die Inanspruchnahme durch den Vollstreckungsgläubiger in die "klassische" Gliederung nach Rechtsverhältnissen ein. Sie stellt die in Rechtsprechung und Literatur bisher ungelösten, nicht systematisierten Einzelfälle in einen Gesamtzusammenhang und bietet anhand der Interessenbewertung des Gesetzes eine Lösung an. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf den in jüngerer Zeit in Rechtsprechung und Literatur kontrovers diskutierten Einwendungen. Hier seien exemplarisch die Anwendbarkeit des § 836 II ZPO auf nichtige Überweisungsbeschlüsse und die Auswirkungen einer Schonungsabrede auf nachfolgende Gläubiger hervorgehoben.

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