Wissenschaftstheorie

Hans-Josef Heck
Wissenschaffen und Handeln
Eine Grundlegung
der Wissenschafts- und Wirtschaftstheorie

1. Aufl. 2008. 128 Seiten. DIN A5. Broschur
Euro 14,90
ISBN 978-3-89796-205-7

Hinweis:
Der Band ist nur noch direkt über den Autor Hans-Josef Heck zu beziehen. Eine Bestellmöglichkeit finden Sie auf seiner Homepage unter
www.wissenschaffen-und-handeln.de
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Wissenschaffen ist eine angeborene, existenzsichernde Fähigkeit, die jeder besitzt. Daher besteht auch keine Notwendigkeit, eine Theorie des Wissenschaffens zu entwickeln, die von allen anerkannt werden muss wie zum Beispiel das Fallgesetz in der Physik.
Trotzdem hätte uns unser angeborenes Wissenwollen zu einer "Allgemeinen Theorie des Wissenschaffens" führen müssen. Mit der unerfüllbaren Voraus-Setzung, Wissen mit absoluter Gültigkeit schaffen zu wollen, wird es unmöglich, sich darüber zu verständigen, was mit 'gültig' gemeint sein soll.
Der Notwendigkeit enthoben eine Theorie entwickeln zu müssen, die, wie die Physik, Wissen liefert, das anwendbar ist, wird die Wissenschaftstheorie bis heute als eine philosophische Disziplin betrachtet.
Befreit man sich von diesen selbst errichteten Denkbarrieren, wird der Weg frei zu einer Theorie des Wissenschaffens, die anwendbar ist und die die Möglichkeit schafft, sich wissenschaftlich verständigen zu können.
Ob diese Einsichten in das "Wissenschaffen und Handeln" für den Leser von Nutzen sein werden, wird von seiner Bereitschaft abhängen, sich auf ein neues, ein grundlegendes Denken einzulassen. Sie sind handlungsorientiert und erscheinen so selbstverständlich, dass man ihre Bedeutung unterschätzen könnte.
Die Handlungsorientierung dieser Theorie wird deutlich, wenn man die Konsequenzen funktionsorientierten Wissenschaffens näher untersucht: Zum einen im Hinblick auf das Wissenschaffen selbst wie zum Beispiel "Begriffsbildung", "Zirkularität" oder die Ordnung der Wissenschaftsbereiche, zum anderen im Hinblick auf Probleme des Alltags wie Verständigung, Manipulation, Lernen, Meinungsfreiheit oder Verfügungsgewalt über Wissen und Verfahren. Die Handlungsorientierung dieser Theorie zeigt sich besonders deutlich bei der Anwendung der Theorie auf das Handeln selbst. Dieses Anwenden führt zu einer Grundlegung der Lehre von den Einzelwirtschaften (Betrieben), die die verschiedenen betriebswirtschaftlichen und organisationstheoretischen Ansätze zusammenführt. Und ein Blick auf die wissenschaftstheoretischen Probleme der Wirtschaftstheorie (Volkswirtschaftslehre) zeigt, dass mit den Einsichten dieser Theorie die Forderungen nach einer Neuorientierung der Wirtschaftstheorie eine wissenschaftstheoretische Bestätigung erfahren haben.

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