Joachim Hölzl
Die Europäische Erziehungsministerkonferenz 1959 - 1994
Eine bildungstheoretische und bildungspolitikgeschichtliche Studie

1. Aufl. 1997. 308 S. DIN A5. Broschur
EURO 29,95 (unverbindliche Preisempfehlung)
ISBN 978-3-928624-62-6
Pädagogik im Gardez! Herausgegeben v. Erwin Hufnagel. Band 1

Exklusiv über den Gardez! Verlag erhältlich.


Lange bevor Europa zu einem zentralen Thema von Politik und Öffentlichkeit wurde, hat die Europäische Erziehungsministerkonferenz, beim Europarat in Straßburg beheimatet, aktuelle bildungspolitische und pädagogische Themen beraten und Empfehlungen für die nationale und internationale Bildungspolitik verabschiedet. Der diskutierte Themenreichtum der seit 1959 bestehenden, regelmäßig tagenden Konferenz veranschaulicht in beeindruckender Weise gemeinsame Standpunkte, aber auch divergente Perspektiven in der Bildungspolitik und Pädagogik Europas. Erfahrungen in der europäischen Zusammenarbeit im Bildungsbereich sind hier nicht nur für die eigene Organisation, sondern für alle auf diesem Gebiet aktiven intergouvernementalen Organisationen konzentriert. Die hier vorliegende geschichtliche Analyse dieser Konferenz bezweckt, die bildungspolitisch, pädagogisch und institutionell gewonnenen Einsichten vor dem Vergessen zu bewahren und für Politik und Pädagogik sowie Individuum und Gesellschaft zugänglich und nutzbar zu machen. Der bildungstheoretische Teil des Buches stellt die regulative Idee der Pädagogik in Anlehnung an Wilhelm von Humboldt als die Förderung des Individuums und darüber hinaus der Gesellschaft dar. Der bildungspolitikgeschichtliche Teil zeigt, wie in einer konkreten geschichtlichen Situation die Erziehungsministerkonferenz in aller Vermitteltheit zur Förderung von Individuum und europäischer Gesellschaft beizutragen suchte.

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