Umschlagbild: © Prokino Filmverleih GmbH

Nicole Kallwies-Meuser
Leichte Tiefe - komischer Ernst
Die französische Filmkomödie im ausgehenden 20. Jahrhundert

1. Aufl. 2008. 300 S. Zahlreiche Abbildungen.
DIN A5. Broschur.
EURO 24,95 (unverbindliche Preisempfehlung)
ISBN 978-3-89796-197-5
Filmstudien. Herausgegeben v. Thomas Koebner.
Band 61


Leichte Tiefe - komischer Ernst - ein scheinbar paradoxer Titel. Er beschreibt aber besonders gut, was die zeitgenössische französische Filmkomödie auszeichnet. Die Filmkomödie hat in Frankreich eine lange Tradition. Während sie vom französischen Publikum sehr geschätzt wird, tun sich französische Filmwissenschaftler schwer mit ihr. Ganz anders bei Wissenschaftlern, die nicht aus Frankreich stammen. "Leichte Tiefe - komischer Ernst" ist die erste Studie zu diesem Thema. Sie widmet sich der Frage nach der Genrezuordnung, der Begriffsdiversifizierung und der großen Bandbreite der Komödienformen. Ein weiteres zentrales Thema ist der komplexe Zusammenhang von Komik, Lachen und Humor. Diese Arbeit liefert zudem einen Überblick über die französische Filmkomödientradition seit ihren Anfängen von Max Linder, Fernandel, Jacques Tati, Louis de Funès, Pierre Richard, Les Bronzés bis hin zu Coline Serreau, Francis Veber, Cédric Klapisch, Etienne Chatiliez, Jean-Pierre Jeunet und vielen anderen. Die fünf zeitgenössischen Komödien "Drei Männer und ein Baby", "Typisch Familie", "Dinner für Spinner", "Tanguy" und "Die fabelhafte Welt der Amelie" werden ausführlich im Hinblick auf ihre Komik- und Mithandlungsangebote analysiert. Es zeigt sich, dass sie in ihren besten Momenten Komikangebote bergen, die auf leichte Weise weitaus tiefer gehen können, als dies bisher in Frankreich anerkannt wird.

Zur Autorin

Pressestimmen