Gisela Klönne
Die gewillkürte Parteierweiterung im Zivilprozess

1. Aufl. 2013. 260 S. DIN A5. Broschur
EURO 39,90
ISBN 978-3-89796-248-4
Rechtswissenschaft im Gardez!
Hrsg. v. Prof. Dr. Eberhard Schilken, Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich und Prof. Dr. Moritz Brinkmann.
Band 35

 

In der zivilgerichtlichen Praxis stellt es keine Seltenheit dar, dass ein Prozess zwischen zwei Parteien beginnt, während seines Verlaufs aber noch eine weitere Partei hinzutritt. Da sich die gesetzliche Regelung der Parteierweiterung trotz zahlreicher Reformen der Zivilprozessordnung auf eine Sonderkonstellation beschränkt, ist das Phänomen der gewillkürten Parteierweiterung in dogmatischer Hinsicht nach wie vor höchst umstritten.
Die Verfasserin arbeitet die damit einhergehenden Fragen und Probleme neu auf und bietet eine interessengerechte und praxisnahe Lösung. Im Vordergrund der Untersuchung steht die Frage nach dem Bedürfnis des Prozessinstituts und dem - seine Anerkennung rechtfertigenden - Nutzen. Dabei wird prozessökonomischen Erwägungen, namentlich dem Aspekt der Bindung der Parteien an bereits erstrittene Prozessergebnisse, eine wesentliche Bedeutung beigemessen. Auf Grundlage dessen zieht die Verfasserin Rückschlüsse auf die Voraussetzungen und die rechtliche Einordnung der Parteierweiterung. Ausführungen zur Zulässigkeit der Parteierweiterung in den höheren Instanzen, insbesondere unter Berücksichtigung der ZPO-Reform 2002, schließen die Untersuchung ab.

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