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Petra Mioc
Das junge französische Kino: Zwischen Traum und Alltag

1. Aufl. 2000. 240 S. DIN A5. Broschur
EURO 24,95. ISBN 3-89796-024-9
Filmstudien. Herausgegeben v. Thomas Koebner. Band 14

Das Buch ist vergriffen.


Obwohl Deutschland und Frankreich Nachbarn sind, ist auf beiden Seiten des Rheins nur wenig von den aktuellen Kinoproduktionen des Nachbarlandes zu sehen. So blieb auch das junge französische Kino der 90er Jahre, le jeune cinéma, in Deutschland lange unbemerkt: Anfang der 90er Jahre beginnen in Frankreich junge Regisseure mit ihren Filmen in die Kinos zu streben, die die Stimmung in Frankreich und besonders die Stimmung ihrer Generation einfangen. Eric Rochant macht mit seinem Film "Un monde sans pitié" 1989 den Anfang, von wenig später folgen Arnaud Desplechin, Cyril Collard, Cédric Klapisch, Mathieu Kassovitz, Laetitia Masson und weitere. Bevorzugter Schauplatz der Filme sind triste Vorstädte und Provinzorte. Ihre Protagonisten sind meist arbeitslose, desillusionierte junge Menschen auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Aber diese neue Generation von Regisseuren zeichnet sich nicht nur durch ihre Alltagsnähe, sondern auch durch ihre Individualität aus. Jeder findet seine eigene Sprache, um das Frankreich Ende des Jahrtausends zu beleuchten. Nicht zuletzt wird le jeune cinéma dabei durch eine neue Generation von Schauspielern geprägt. Besonders die Frauenfiguren haben sich verändert, und mit ihnen erobert ein neuer Typ von Schauspielerinnen die französischen Leinwände.

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