MICHAEL SCHULTE
Der Nachweis des Gläubigerrechts im Konkursantragsverfahren

1. Aufl. 1999. 156 S. DIN A5. Broschur
EURO 24,95 (unverbindliche Preisempfehlung).
ISBN 978-3-89796-002-2
Rechtswissenschaft im Gardez!
Hrsg. v. Eberhard Schilken. Band 9

Exklusiv über den Gardez! Verlag erhältlich.


Ein Antrag eines Gläubigers auf Eröffnung des Konkursverfahrens ist nach § 105 I KO zuzulassen, wenn die Forderung des Gläubigers und die Zahlungsunfähigkeit des Gemeinschuldners glaubhaft gemacht werden. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Problematik des Nachweises der Gläubigerforderung im Konkursantragsverfahren umfassend zu klären. Einen Schwerpunkt hierbei bildet die Frage, welche Auswirkungen ein Bestreiten der Antragsforderung durch den Schuldner hat, wenn die Forderung die einzige ist, die im Fall ihres Bestehens den Konkursgrund ausmachen würde. Insbesondere wird dabei der Sonderfall untersucht, dass der Gläubiger bereits über einen Vollstreckungstitel für die Forderung verfügt. Auch wird der Frage nachgegangen, wann eine streitige Antragsforderung bei der Prüfung des Vorliegens des Konkursgrundes Überschuldung zu berücksichtigen ist. Schließlich wird untersucht, wann der Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung bei einer von der Gesellschaft bestrittenen Verbindlichkeit nach § 64 I GmbHG die Konkurseröffnung beantragen muss, wenn die Gesellschaft bei Bestehen der Forderung konkursreif wäre. Durch die zum 1. Januar 1999 in Kraft getretene Insolvenzordnung hat sich die Rechtslage hinsichtlich der im Rahmen dieser Studie behandelten Probleme nicht geändert.

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