Jae-Woo Song
Licht und Lichtung
Martin Heideggers Destruktion der Lichtmetaphysik und seine Besinnung auf die Lichtung des Seins

1. Aufl. 1999. 384 S. DIN A5. Broschur
EURO 34,95 (unverbindliche Preisempfehlung)
ISBN 978-3-89796-008-4
Philosophie im Gardez!
Hrsg. von Matthias Kettner. Band 5


Um bei den vielfältigen Denk-wegen von Martin Heidegger den Grund der Kontinuität und Diskontinuität seines Denkens zu untersuchen, thematisiert die vorliegende Studie unter dem Motto "lucus a non lucendo" das Wort "Lichtung". Dabei werden drei zentrale Fragen eingekreist:
1. Liegt der Leitfaden der Lichtung in der ersten Denkphase Heideggers im Gelichtet-sein des Menschen, und wie hängt das Gelichtet-sein mit dem Sinn von Sein zusammen, der in dieser Denkweise vom Horizont der Zeit gesucht wurde? (Erster Teil)
2. Welche Rolle spielt die Lichtung in der Destruktion der bisherigen Lichtmetaphysik? (Zweiter Teil)
3. Wie bestimmt sich die Lichtung als solche, und wie bezieht sich der Mensch und das Seiende auf die Lichtung? (Dritter Teil)
Mit der Herausarbeitung des Grundwortes "Lichtung" zeigt sich der Grundzug des Seins als Lichtung im Sinne der Sich-Verbergung. Hierbei erklärt sich, warum der Mensch als Da-sein das Gelichtet-sein ist und das Wesen des Dinges die Lichtung im Seienden ist. Damit erhellt sich die Notwendigkeit der Ab- und Umkehr von der bisherigen Philosophie bei Heideggers "Seinsfrage": Heidegger hält die gesamte bisherige Philosophie für Lichtmetaphysik, weil er von der Lichtung her den Grund der Lichtmetaphysik gesehen zu haben glaubt.

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